Was ist ein Airfish?

Schneller als eine Fähre, günstiger als ein Flugzeug

 

Die Idee ist gar nicht schlecht. Ingenieure wollten ein sogenanntes Bodeneffektfahrzeug entwickeln, dass schneller ist als eine herkömmliche Wasserfähre. Zusätzlich sollte das Fahrzeug auch noch sparsamer sein. Realisiert wurde diese Idee mit dem Airfish AF-8.
Der Prototyp des achtsitzigen Bodeneffektfahrzeuges wurde Ende der 90er Jahre im australischen Cairns gebaut. Grundlage war ein Versuchsträger aus dem Jahre 1972 von der Rhein-Flugzeugbau in Mönchengladbach.

Der Airfish AF-8 ist ein Trimaran mit umgekehrtem Deltaflügel. Rumpf und Flügel sind komplett aus Composite Baustoffen gefertigt. Als Antrieb kommt ein V8 Motor von GM zum Einsatz. Dieser treibt vier Druckpropeller hinter der Kabine oberhalb des Rumpfes an. Der Airfish hat auch ein einziehbares Fahrwerk.
Die konstruktive Auslegung der Flügel lässt Flughöhen bis 3 Meter zu. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 170km/h und dass bei einer 4 stündigen Einsatzdauer. Rechnerisch ist der Airfish somit schneller als eine Schnellfähre und kostengünstiger als ein Flugzeug.

In Singapur wird seit dem Jahre 2015 an einer Serienproduktion von Bodeneffektfahrzeugen gearbeitet, bei denen der Airfish als Grundlage dient.

Wer weiß, vielleicht wäre so ein Flugboot auch was für unsere Gewässer. Breit genug ist der Rhein ja. Nur mit den vielen Brücken wird es spannend.
Dann doch lieber auf dem Stettiner Haff oder auf dem Bodensee. Wobei bei letzterem sicherlich ein Elektromotor als Antrieb dienen müsste.

Beitragsbild: ©  Wigetworks – Youtube
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Nur sehr wenig Wasser

Die beiden Fahrer beim Jetsprint oder Jet Boot Rennen müssen sich mit nur sehr wenig Wasser um das Boot herum begnügen. Einfach mal ansehen… es lohnt sich 😉

 

Die Aufgabe der beiden Rennfahrer besteht bei dieser sehr schnellen und lauten Disziplin darin, einen Parcour mit nur sehr wenig Wasser gegen die Uhr zu fahren. Die dabei zum Einsatz kommenden Rennboote sind mit einem V8 Motor und einem Jetantrieb ausgestattet. Mit Schraube würde das wohl auch nicht so richtig funktionieren. Die V8 Motoren (man hört es auch im Video) haben Leistungen um die 500 PS.

Dieser Bootssport stammt eigentlich aus Neu Seeland. In den 1980er Jahren schwappte er dann zusammen mit den neu entwickelten Jetbooten nach Australien. Heute existiert eine Rennrotation zwischen Neu Seeland, Australien und den USA. Für ein Rennen wird ein Parcour mit bis zu 30 Richtungsänderungen angelegt. Eine Runde dauert zwischen 45 und 60 Sekunden.

Die Jetboote sind typischerweise sehr kurz. Der Rumpf misst nur etwa 4 Meter und ist mit besonderen Kanten und Finnen ausgestattet, damit scharfe Richtungsänderungen im Wasser überhaupt möglich werden.

Die beiden Insassen sind zum einen der Navigator und auf der anderen Seite der Fahrer. Der Navigator kommt bei diesem sehr schnellen Rennen ohne Navigationsgerät aus und zeigt dem Fahrer über Handsignale die nächsten Änderungen an.

Für mich wäre das nichts, aber das Material im Netz zu diesem Sport ist schon echt spektakulär.
Viel Spass beim durchstöbern.

Beitragsbild: ©  Wicked – Unsplash
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Elektroyachten

Elektroboote mit reiner Sonnenenergie
Kein Traum, sondern mittlerweile Realität. Kleine Elektroboote die rein Elektrisch unterwegs sind, gibt es schon seit Längerem. Aber die mittlerweile fortgeschrittene Technologie von Solarpanels und Akkus macht nun ungeahnte Projekte möglich. Und das Erlebnis mit einer Yacht völlig lautlos an der Küste vorbeizufahren muss toll sein, oder? Wie ein Segler ohne Wind. Einige Firmen beschäftigen sich zur Zeit mit dem Bau von Elektrobooten.

Die Firma aquawatt baut in Australien zur Zeit eine Serie von Katamaranen mit 10 Meter Länge und 3,5 Meter breite, die komplett mit Solarenergie unterwegs sind.
Mit diesen Booten braucht man sich keine Gedanken mehr über Treibstoffkosten zu machen. Eingesetzt werden die Boote dann zum Beispiel als Wassertaxi um von Insel zu Insel zu kommen. Weitaus größere Boote mit Solarantrieb sind ebenfalls in Planung.

Mit kleineren Sportbooten bis 4 Knoten
Ganz ohne Batterieaufladung und nur mit Solarpanels schaffen kleinere Elektroboote schon 4 Knoten Geschwindigkeit.
Und das dauerhaft. Natürlich nur, wenn die Sonne kräftig scheint. Solche Sportboote sind aber leider nicht ganz billig. 70 bis 90 Tausend Euro muß der Fan eines solchen Elektrosportbootes schon locker machen.

Mit Elektro auf dem Bodensee
Ohne Benzingeruch und Motorgeräusch mit einer knapp 10 Meter langen Elektroyacht über den Bodensee. Es ist die Nimbus E-Power 305. Der verbaute Elektromotor hat eine Leistung von 80 PS und schiebt das Boot auf 15 Kilometer pro Stunde. Die passende Batterie ist jene, die auch im BMW i8 eingesetzt wird. Der Ausbau dieser Yacht ist genauso wie die Dieselvariante. Der E-Antrieb schlägt allerdings mit 70.000 EUR mehr zu Buche.

Für wen sind E-Sportboote geeignet?
Auf jede Fall nicht für die Skipper, die ein sattes Motorengeräusch erwarten. Auch der Durst nach Geschwindigkeit wird nicht gestillt. Sparen kann man mit einer Elektroyacht eigentlich auch nicht, da der hohe Anschaffungswert dafür keinen Spielraum lässt. Also bleiben noch die Idealisten über und jene, die was besonderes haben wollen.
Die Technologie der E-Boote lässt sich aber nicht aufhalten. Davon sind viele aus der Szene überzeugt.
Auf dem Bodensee sind übrigens 1215 Boote mit Elektromotor zugelassen (Stand Mitte 2017)

Beitragsbild: ©  Kevin Carden – fotolia
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Hafenaufbau am Freitag den 13.

Und täglich grüßt das Murmeltier
Oder zumindest zwei Mal im Jahr beim EOC in Essen an der Ruhr in Form eines 200 tonnen Teleskopkran Ungetümes.
Am letzten Freitag war es wieder soweit. Diesmal, um die Stege und die Boote wieder einzukranen. Über das Auskranen hatten wir hier Ende Oktober berichtet. Morgens um sechs Uhr steht das Stahl-Monster vor dem Tor unseres Hafengeländes. Es ist noch dunkel, nebelig und feuchtkalt. Keiner von den Vereinsmitgliedern hat jetzt gerade wirklich Bock auf Hafenleben und Boote. Erst einmal steht nun allen harte Arbeit bevor.
Nach knapp 90 Minuten ist der Kran aufgerüstet und es kann losgehen. Zuerst müssen die Stege in den Fluß. 13 Stück an der Zahl. Mit einer Kette geht es am Kran direkt in die Ruhr. Die fleißigen Mitglieder vom EOC buchsieren jeden Steg auf dem Wasser an seinen Platz. Dann wird dieser wieder fachmännisch verankert, verbolzt und vertaut. Irgendwann ist auch der letzte Steg fertig. Genauso wie die ersten Helfer. Jetzt noch schnell die Boote rein. Danach gibt erst einmal lecker Mittagessen.
Nach insgesamt 8 Stunden ist (fast) alles erledigt. Stege sind dort wo sie hingehören und die Boote liegen ebenfalls wieder an ihrem angestammten Platz. Sogar das Wetter wird besser und die ersten EOCler denken an die kommenden Tage. Alles wird gut.

Keine nennenswerten Defekte an Mensch und Material (wegen Freitag dem 13.)
Alles ist gut gegangen. Eigentlich, zum Glück, wie immer. Jeder passt auf den anderen auf, und natürlich auch auf sein Boot oder Steg.
Der Kranwagen ist samt seinem Gefolge gegen Mittag wieder abgefahren. Die Kollateralschäden auf dem Gelände werden beseitigt und das benötigte Werkzeug aufgeräumt.
An jetzt wird wieder an das tolle Hafenleben gedacht. In den nächsten Monaten folgt die Anfahrt, das Sommerfest und die Abfahrt. Dazwischen viele gesellige Runden auf dem Wasser.
Ach ja, und Mitte Oktober das Auskranen 😉
Wir werden weiter berichten.
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Hausboote aus Berlin

“Nautic Living” ist ein Hausboot Hersteller ansässig in Berlin, der es sich zur Aufgabe gemacht hat ökonomische Boote zu konstruieren. Diese besonderen Hausboote werden durch Elektro-Antrieb und Solar angetrieben. So ist es möglich sich völlig autark auf dem Wasser zu bewegen. Durch besonders hydrodynamische Rumpfformen ist es möglich auch mit wenig Power ein relativ großes Schiff anzutreiben und somit weitere Energie einzusparen. Im Gegensatz zu anderen Hausboot Herstellern setzt “Nautic Living” auf klassische Rümpfe aus GFK oder Metall, mit der Begründung, dass nur so optimale Fahreigenschaften gewährleistet werden. Noch dazu sind sie bedeutend stabiler und Witterungsbeständiger. Gebaut werden die Schiffe auf der Traditionsgeprägten Werft Georg Placke in Aken an der Elbe, wo Dieter Hagenah, Handwerksmeister in Maschinen-/Metallbau und Schiffstechnik, die Hausboote fertigt.
Die RELAX Serie kommt mit einer Aussttattung, wie man sie auch in einem modernen Haus erwarten würde, mit großem Badezimmer und Dusche, Schlafzimmer mit Doppelbett, Wohnraum und zwei Terrassen. Für diejenigen auf der Suche nach einem Floating House werden mit dem Hausboot Harmony oder Deluxe fündig, wo die Grössen bis zu 20 Meter Länge und 5 Meter Breite reichen. Hier sind sogar Installationen wie Sauna, Jaccuzi oder Feuerstelle auf dem Dach möglich.
Für welches Hausboot man sich auch entscheidet, es bleibt ein besonderes Erlebnis.
Quelle: nautic-living.com
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Slippen von Sportbooten

Yeah… Das neue Sportboot ist endlich da. Es steht auf einem Bootstrailer. Und will jetzt ganz schnell ins Wasser. Also mal eben nach einer geeigneten Rampe zum Slippen gesucht und hingefahren. Erst mal ohne Boot um die Rampe zu inspizieren. Sieht alles gut aus. Ok, dann am Wochenende mit dem Sportboot hin und schnellstens ins Wasser lassen. So, oder so ähnlich, denken viele (neue) Sportbootbesitzer. Mir ging es zunmindest so. Aber dann kommt schnell die Realität.

Die geeignete Sliprampe
Gibt es die perfekte Sliprampe? Keine Ahnung… aber eine sehr gute Rampe hat bestimmt folgende Merkmale: nicht zu steil, der Trailer kann tief eintauchen, ein Festmacher fürs Boot ist vorhanden, ein kleiner Steg ist vorhanden, es gibt einen Trailerparkplatz, es gibt genügend Rangierfläche, keine Strömung und kein Wellenschlag.
Sliprampen wie ich sie kenne, haben vieleicht zwei oder drei der oben beschriebenen Merkmale. Der Rest ist eher semiprofessionell.
Aber egal, das Boot muss ja irgendwie ins Wasser.

Wichtige Vorbereitungen
Das Boot sollte unmittelbar vor dem Slippen von seinen Haltegurten befreit werden. Der Motor muß hochgeklappt werden, sonst kann die Schraube über den Boden kratzen. Normalerweise wird die Bugkette erst ganz zum Schluss vom Trailer gelöst. Das Boot mit zwei Seilen sichern. Am besten eins am Heck und eins am Bug. Checken, dass alle Stopfen und Verschlüsse im Rumpf zu und dicht sind. Persenning abmachen und die Lichtleiste am Trailer lösen und abstellen. Dann den Trailer mit dem Auto langsam auf der Rampe zum Wasser führen. Wenn nicht anders möglich, sollten die Radnaben des Autos nicht ins Wasser eintauchen. Wenn das Boot aufschwimmt, die Bugbefestigung lösen. Mit den Seilen an Bug und Heck das Boot in die gewünschte Position am Steg oder an den Rand führen. Und ja, man kann sich auch ruhig die Füsse nass machen. Das ist kein Frevel.

Was dann?
Jetzt das Boot gegen wegtreiben geeignet befestigen und den Wagen samt Trailer von der Rampe fahren und vernünftig irgendwo parken. Lichtleiste vom Trailer nicht vergessen. Und dann? Bootsmotor oder Antrieb runter und Spaß mit dem Boot haben und viel fahren.

Wieder auf den Trailer
Der Bootstrailer sollte weit genug auf der Rampe ins Wasser gestellt werden. Vorher wieder die Lichtleiste abnehmen. Jetzt das Boot mit einem Seil oder der Bugwinde gerade auf den Trailer ziehen. Vorher sollte der Motor wieder hochgeklappt werden um Beschädigungen an der Schraube zu vermeiden.
Den Trailer mit Boot langsam aus dem Wasser ziehen. Checken, ob das Boot gerade auf dem Trailer sitzt. Dann den Trailer von der Rampe ziehen. An einer geeigneten Stelle kann jetzt das Boot wieder auf dem Trailer mit Gurten gesichert werden. Lichtleiste wieder anbringen, fertig.

Häufige Fehler !
Motor oder Antrieb ist unten und die Schraube kratzt über den Beton. Lichtleiste säuft im Wasser ab. Radnaben des Zugfahrzeuges tauchen ins Wasser. Ich habe schon mal gesehen, wie sich ein Boot verhalten hat, was schon vor der Rampenfahrt komplett gelöst wurde. Das sah nicht gut aus, wie es vor dem Wasser auf der Betonrampe lag. Ohne eingeschraubten Lenzstopfen oder mit geöffneten Ventilen kentert das Boot still und heimlich im Wasser. Werden die Gurte vorher nicht gelöst, kann das Boot auch am Heck voll Wasser laufen. Wenn bei Strömung oder Wellenschlag das Boot kurz nach dem Aufschwimmen nicht gesichert wird, können große Schäden am Rumpf entstehen.

Übung macht den Meister
Am besten beim ersten Mal zu zweit. Ist sowieso besser. Einer fährt, der andere kümmert sich ums Boot. Slippen ist kein Hexenwerk, aber es will geübt werden. Und beim fünften Mal sieht das dann schon recht profihaft aus.

Beitragsbild: © Jerome Perelman – unsplash.com

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Eure Reiseberichte mit dem Boot

Hallo Skipper,
ihr habt schon einmal richtig tolle oder spannende Touren mit eurem Boot erlebt? Und ihr möchtet diese Erlebnisse gern mit anderen Skippern teilen? Dann seid ihr hier genau richtig.
Schickt uns einfach eure Reisebeschreibungen, auch gern mit Fotos, und wir stellen diese in unserer neuen Kategorie “Reiseberichte” anderen interessierten Lesern zur Verfügung.
Sendet einfach alles an office@navinaut.de
Wir freuen uns auf spannende Geschichten von euch.

Mit dem eigenen Boot nach Kroatien

Ein Traum… Mit dem eigenen Boot in Kroatien

Viele Skipper haben diesen Traum schon Wirklichkeit werden lassen. Anderen steht das vielleicht diesen Sommer bevor.
Wir selber waren auch schon zwei Mal mit dem eigenen Boot dort… und es war toll. Wir waren auf der Insel Murter an einem privaten Steg gelegen.
Die Unterkunft befand sich in direkter Nähe und wir hatten stets Blick aufs Boot und konnten uns schon immer auf die nächste Tour freuen.
Das Ankern hatte erst nicht gut funktioniert, weil wir den falschen Ankertyp mit hatten. Aber für wenige Euros konnten wir beim ansässigen Bootsausrüster einen passenden Anker sehr günstig kaufen. Eigentlich ist alles an Bootszubehör sehr günstig in Kroatien.
Wir wünschen allen sehr viel Spaß dabei, mit dem eigenen Boot durch kristallklares Wasser zu fahren und die tollen Buchten zu geniessen.
Aber vorher muss einiges geplant werden. In diesem kurzen Beitrag geht es um wichtige Dokumente und die Sicherheitsausrüstung fürs Boot, damit es keine Probleme auf dem Wasser gibt.

Die richtigen Dokumente beim Hafenamt

Wer in Kroatien mit dem eigenen Sportboot fahren möchte, muss einige Dinge beachten. Grundsätzlich sind Boote über 2,5 Meter oder Boote mit einem Motor über 5 KW anmeldepflichtig.
Dafür sollte man beim jeweiligen Hafenbüro/Hafenamt seines Urlaubsortes vorsprechen.
Folgende Dokumente müssen dann vorgezeigt werden können:
– Den IBS Internationalen Bootsschein als Eigentumsnachweis.
– Einen Haftpflichtversicherungsnachweis für das Boot. Die Minimaldeckung beträgt in Kroatien 500.000 EUR.
– Den Bootsführerschein See und Binnen, falls auch Binnen gefahren werden soll.

Ausserdem empfiehlt sich bei Grenzüberquerungen das Mitführen der Umsatzsteuerbescheinigung des Bootes. Ich selber habe noch nie von Problemen an der Grenze gehört, aber bereits einiges zu diesem Thema lesen können. Wir hatten damals sicherheitshalber einen Nachweis mitgenommen.

Die erforderliche Ausrüstung fürs Boot

Auf dem Boot sollte man die folgenden Ausrüstungsgegenstände mitführen:
– Geeignetes Kartenmaterial
– Anker mit Kette
– Mindestens 2 Festmacherleinen
– Erste Hilfe Ausrüstung
– Lenzeinrichtung (elektrisch oder mechanisch), notfalls einen Eimer
– Feuerlöscher
– 6 rote Handfackeln
– Schwimmwesten für jede Person an Bord
– Den Bootsführerschein und alle ausgestellten Papiere vom Hafenamt in Kroatien
– Falls Funk an Bord ist, muss auch die Seefunklizenz und Zulassungsurkunde mitgeführt werden.

Auf unseren beiden Törns mit dem eigenen Boot durch Kroatien hatten wir auch alles dabei. Wir sind aber nie danach gefragt worden. Aber das bedeutet ja nichts. Die Gegenstände machen ja durchaus Sinn. Vor allem wenn man auch nur eines davon in einer Notsituation braucht.

Beitragsbild: © xbrchx – Fotolia

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Festmachen beim Schleusen.

Festmachen beim Schleusen…

… ist keine besonders gute Idee. Die erfahrenen Skipper unter uns kennen das. Und mal ehrlich, hatten wir nicht alle schon einmal den Gedankengang das Boot erst einmal an der Schleusenwand fest zu machen? Und wenn auch nur mal eben kurz um dem Schleusenwärter seinen Obolus zu geben. Danach schnell wieder den Tampen lösen und ab gehts. Darf man dann halt nicht vergessen… den Tampen wieder zu lösen. Sonst wird schnell die Axt oder ein echt gutes Messer benötigt.

Besser zu Tal oder zu Berg wenn das Boot fest ist?

Diese Überlegung ist sehr interessant. Ich selber habe noch nie gesehen, wie sich ein Boot in diesen Momenten in Echtzeit verhält. Nur aus Erzählungen anderer, oder aus Handy Videos. Fakt ist aber mal, dass beide Situation das Stresspotenzial des Skippers und seiner Mannschaft erheblich zum Überkochen bringen wird. Zu Tal werden die Tampen unter extremster Belastung vielleicht irgendwann reißen. Wer dann in der Nähe steht, kann schwerste Verletzungen erleiden. Bei der Fahrt nach oben (zu Berg) könnte das Boot letzten Endes Kentern. Wäre in einer Schleuse auch nicht besonders positiv.

Klare Ansagen und die richtige Ausrüstung

Also, nie in der Schleuse das Boot an der Schleusenwand festmachen. Die Tampen werden immer nur lose um Halterungsmöglichkeiten an der Schleusenwand umgelegt. Nur so ist ein Laufenlassen der Leinen bei der Fahrt nach oben oder unten gegeben. Sehr praktisch sind die sogenannten Schwimmpoller. Aber auch dort sollte man nicht fest belegen. Aber das Führen der Leine ist natürlich deutlich leichter und auch nicht so schmutzig.
Ganz wichtig sind klare und deutliche Ansagen des Skippers an seine Bootsmannschaft. Nur so wird die Schleusung zum Erfolg.
Eine Sicherheitsausrüstung sollte natürlich auch in greifbarer Nähe sein: Rettungsring, Schwimmweste, Ersatzleinen, Axt, Messer, Bootsfender.
Vielleicht noch ein Handy um Hilfe zu holen. Und Handschuhe.

kleine Anleitung zum entspannten Schleusen

Das Schleusen beginnt nicht erst in der Schleuse, sondern schon mit der Kontaktaufnahme zum Schleusenwärter einige Minuten vorher.
Dort bekommt man bereits erste Informationen zum Ablauf der Schleusung. Den Signalen vor der Schleuse sollte genauso viel Beachtung geschenkt werden, wie den Schleusentoren. Langsam in die Schleuse einfahren und einen geeigneten Platz zum Halten an der Lieblingsseite suchen. Wenn es geht bis zum Ende durchfahren und anderen Booten Platz lassen. Man kann auch “im Päckchen” schleusen.
Dann die Leinen um geeignete Halterungen legen und zum Führen vorbereiten. Wärend des Schleusens werden die Leinen immer wieder um höher bzw. niedriger gelegenen Halterungen gelegt um weiter Führen zu können. Kurz vor dem Ausfahren wieder auf die Schleusensignale achten. Motor starten und wenn die Tore offen sind das Boot von der Wand abstoßen und langsam aus der Schleuse fahren. Nicht vergessen dem Schleusenwärter noch nett zu winken.

 

Beitragsbild: © Klaus Bauer – Fotolia

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